Geschichte

Gründungsphase |

Das erste McDonalds-Restaurant wurde am 15. Mai 1940 von den Brüdern Richard und Maurice („Mick&Mack&ldquo) McDonald in San Bernardino, Kalifornien eröffnet. Es gelang schließlich, das heutige Franchisesystem zu entwickeln und zu einem einmaligen Erfolg zu führen. Dieser Erfolg beruht auf mehreren Faktoren. Strategische Partnerschaften mit anderen Großkonzernen sicherten z. B. die für diese Entwicklung wichtigen „Hamburger-Umsätze“ strategisch ab. Beispiele sind die mit der Coca-Cola-Company entstandene Kooperation und die fast schon symbiotische Beziehung zwischen McDonald’s und Disney.

Weltweite Expansion | Im Laufe der Zeit hat McDonald’s auf der ganzen Welt Restaurants eröffnet. Am 31. Januar 1990 wurde das erste russische McDonald’s in Moskau eröffnet. Im Gegensatz zu den USA, wo McDonald’s von vielen als Inbegriff für billiges, minderwertiges und ungesundes Essen angesehen wird, gilt McDonald’s-Essen in Teilen der Welt, zum Beispiel Russland und der Volksrepublik China (wo es auch in Peking das größte McDonald’s-Restaurant der Welt gibt) als Statussymbol, und die Restaurants werden noch immer für ihre Atmosphäre und Sauberkeit bewundert. Im Laufe dieser Jahrzehnte verstand es McDonald’s immer wieder, sein lokales Auftreten und insbesondere sein Produktangebot an nationale Erfordernisse anzupassen: so ist McDonald’s beispielsweise seit 1993 auch in Israel vertreten und hat dort auch Restaurants eröffnet, welche die Koscher-Regeln beachten. Seit 1999 gibt es auch in der Abasto-Shopping-Mall in Buenos Aires (Argentinien) ein koscheres Restaurant. Alle Restaurants, die koscheres Essen anbieten, sind am Sabbat geschlossen. Analog hierzu gibt es in islamisch geprägten Ländern helal (d. h. den islamischen Speisevorschriften entsprechend) ausgelegte McDonald’s und im hinduistischen Indien keine Rindfleischgerichte und stattdessen Geflügelburger, sowie den auf Lammfleisch basierenden „McMaharadscha“. Generell ist das Unternehmen bemüht, weltweit einen festdefinierten Kern an zur Auswahl stehenden Produkten (zum Beispiel den BigMac, Pommes, Soft-Drinks) anzubieten. Wo dies nicht möglich ist, ersetzt es sie durch lokal akzeptierte Alternativen. Zusätzlich werden im Rahmen zeitlich begrenzter Aktionen immer wieder „lokal beeinflusste“ Produkte angeboten. Auf Hummer basierende „Lobster-Rolls“ in einigen Gegenden Nordamerikas und der „McFalafel“ in Ägypten dürften hierzu bezeichnende Beispiele darstellen.
Werbung | Bisher kamen in Deutschland ca. 15 Mottos (Claims) unterschiedlich lange zum Einsatz. Die bekanntesten lauten:

  • 1971: Das etwas andere Restaurant.
  • 1978: Essen mit Spaß.
  • 1982: Gut, daß es McDonald’s gibt.
  • 1987: Der Platz wo Du gern bist, weil man gut ißt.
  • 1991: McDonald’s ist einfach gut!
  • 1999: Everytime a good time.
  • 2003: Ich liebe es (Deutschland)
  • 2003: I’m lovin’ it (international, inkl. Österreich und Schweiz)

Die in Österreich und Schweiz eingesetzten Spots und die ihnen zugrunde liegenden Claims unterscheiden sich regelmäßig von den deutschen. Beispielsweise wird dort zur Zeit statt des deutschsprachigen „ich liebe es“ die englische und weltweit am häufigsten verwendete Version „I’m lovin’ it“ verwendet. Das ist möglich, weil es zur Zeit jedem Land überlassen ist, ob es den Slogan der jeweiligen Landessprache oder im Original verwendet.